Zielgruppen nach ihrem Status am Arbeitsmarkt: Erwerbstätige und Beschäftigte

Hinweis: Diese Website wird ab dem 28.02.2014 nicht mehr aktualisiert.

Erwerbstätigkeit und Beschäftigung sind ähnliche, aber keine identischen Tatbestände. Leicht nachvollziehbar ist dies bspw. bei der Betrachtung von Selbständigen, die ja gerade nicht beschäftigt sind, wohl aber einem Erwerb nachgehen. Erwerbstätige werden von den Statistischen Ämtern erfasst, während die Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit auf abhängige, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung fokussiert.

Erläuterung: Erfassung von „Erwerbstätigen“ und „Beschäftigten“ in den Statistiken

(siehe auch die entsprechenden Erläuterungen der Bundesagentur für Arbeit)

Beide Systeme lassen grundsätzlich gesonderte Betrachtungen zu: bspw. für Frauen und Männer und für einzelne Altersgruppen (einschließlich Kreuzungen dieser Merkmale), da diese Informationen zumindest teilweise personenbezogen erhoben werden. Dennoch sind nicht alle Statistiken auch in geschlechterdifferenzierter Darstellung unmittelbar verfügbar. Dem können auch die Online-Systeme der Statistischen Ämter derzeit nur eingeschränkt abhelfen, da auch diese auf vorgefertigte Datensets zurückgreifen, die nur teilweise „Geschlecht“ als Merkmal der jeweiligen Statistik ausweisen; und auch in Statistiken, die Geschlecht als Kategorie berücksichtigen, ist dies oftmals nur eine Kategorie neben anderen Merkmalen (wie z. B. Dauer der Arbeitslosigkeit), aber keine durchgängig zusätzliche Merkmalsergänzung (wie z. B. Langzeitarbeitslosigkeit nach Geschlecht).

Daher gibt es im Folgenden Hinweise auf Fundstellen mit explizit geschlechterdifferenzierten Daten zu Beschäftigten und Erwerbstätigen.


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Erläuterungen

  • Der Mikrozensus ist die amtliche Repräsentativstatistik über die Bevölkerung und den Arbeitsmarkt in Deutschland; ausführlicher dazu siehe
    Link.

  • Rohdaten (Primärdaten) sind die Daten, die unmittelbar nach einer Datenerhebung vorliegen.

  • Als Grad der Behinderung (GdB) werden die Auswirkungen auf die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft nach Zehnergraden bis 100 abgestuft festgestellt. Menschen mit einer anerkannten Behinderung können z. B. besondere Hilfen erhalten, die im SGB IX festgelegt sind, und haben im Rahmen einer versicherungspflichtigen Beschäftigung ggf. Anspruch auf Sonderurlaub und einen speziellen Kündigungsschutz.