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Fachthema Existenzsichernde Beschäftigung von Frauen und Männern

Hinweis: Die Informationen dieser Website beziehen sich auf die ESF-Förderperiode 2007-2013. Die Website steht bis auf Weiteres noch zur Verfügung, sie wird jedoch seit dem 28.02.2014 nicht mehr aktualisiert.
Grundlageninformationen, Materialien und neue Publikation zur ESF-Förderperiode 2014–2020 und zu den drei Querschnittszielen Gleichstellung von Frauen und Männern, Antidiskriminierung und Ökologische Nachhaltigkeit finden Sie auf der Website der „Agentur für Querschnittsziele im ESF“.

Die Förderung der existenzsichernden Erwerbstätigkeit von Frauen ist ein wichtiges Anliegen des ESF-Bundesprogramms. Wie hoch muss jedoch ein individuelles Erwerbseinkommen in Deutschland für eine eigenständige Existenzsicherung sein? In welchem Ausmaß gelingt es Frauen und Männern in Deutschland, durch Erwerbstätigkeit die eigene Existenz eigenständig und nachhaltig zu sichern?

Zur Beantwortung dieser Fragen werden in einer Expertise der Agentur für Gleichstellung im ESF Grenzwerte für eine existenzsichernde Beschäftigung berechnet und die zentralen Komponenten einer existenzsichernden Erwerbstätigkeit untersucht: Erwerbsbeteiligung und Kontinuität der Erwerbstätigkeit, Umfang der Erwerbsbeteiligung (Wochenarbeitszeit) sowie Einkommenshöhe (Stundenlohn). Vor diesem Hintergrund wird der Anteil der Beschäftigten in Deutschland berechnet, deren Erwerbseinkommen ober- bzw. unterhalb der Grenzwerte für eine eigenständige Existenzsicherung liegt.

Expertise Existenzsichernde Beschäftigung

Fact sheet Existenzsichernde Beschäftigung

Im Folgenden finden Sie zudem eine Auswahl an Materialien rund um das Thema.

 

 

Erläuterungen

  • Der Mikrozensus ist die amtliche Repräsentativstatistik über die Bevölkerung und den Arbeitsmarkt in Deutschland; ausführlicher dazu siehe
    Link.

  • Rohdaten (Primärdaten) sind die Daten, die unmittelbar nach einer Datenerhebung vorliegen.

  • Als Grad der Behinderung (GdB) werden die Auswirkungen auf die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft nach Zehnergraden bis 100 abgestuft festgestellt. Menschen mit einer anerkannten Behinderung können z. B. besondere Hilfen erhalten, die im SGB IX festgelegt sind, und haben im Rahmen einer versicherungspflichtigen Beschäftigung ggf. Anspruch auf Sonderurlaub und einen speziellen Kündigungsschutz.